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Sicherheit für Schulkinder - Unser aktuelles Politikerwort im Markt

Bargteheider Schulkinder auf unsicheren Wegen?

 

 

Kleine Baustelle, aber möglicherweise mit großen Auswirkungen. Unser Bürgerliches Mitglied Andreas Samtleben will die Schulwege sicherer machen, besonders an der Alten Landstraße.

 

Lesen Sie hier weiter. Andreas Samtleben schrieb das Politikerwort im Markt am 10.10.2018.

 

Unsere Meinung ... manchmal eben auch mal streitlustig ...

30.10.2018

 

Der Ablasshandel der Moderne ...

 

 

Haben Sie auch schon eines gesehen? Ich meine eines dieser Kinder, die sich nach Ansicht von Frau Mac Arthur (Ortsvorsitzende der Grünen) in Bargteheide gefährlich ungesund auf Auspuffhöhe bewegen? Die Rathausstraße als Foltermeile der Moderne ... Die Assoziation zur lebenszerstörenden Crack-Pfeife, an der es offenbar ähnlich ungesund ist zu schnuppern, ist dann auch nicht mehr weit. Egal, ein bisschen Hölle als Bedrohung aufgebaut und schon sprudeln die Einnahmen, ob nun aus Mitgliedsbeiträgen oder in der Währung von Stimmen am Wahltag. Das Geschäftsmodell erinnert mich schon ein wenig an die Ewige Verdammnis predigenden katholischen Ablasshändler im Mittelalter. Grün sein, muss man sich leisten können, schrieb Jan Fleischhauer unlängst im Spiegel und das ist nicht verblüffend.

 

Ja, Frau Mac Arthur hat natürlich Recht, wenn Sie den Zustand unseres Weltklimas beanstandet, aber indem wir die Rathausstraß sperren oder ein luxuröses Fahrradparkhaus am Bahnhof bauen, lösen wir nichts von diesem Problem, rein gar nichts. Wir tragen auch nichts dazu bei.

 

Zur viel gepriesenen E-Mobilität bedarf es des Rohstoffs Kobalt, der unter höchst fragwürdigen Umweltbedingungen in China verarbeitet wird, bevor er im Tesla oder so landet. Und ja, 20% der Kobalt-Weltproduktion stammt aus Kleinstbergwerken, z. B. im Kongo, in denen Menschen und zumeist Kinder unter gefährlichen Bedingungen den kostbaren Stoff ans Tageslicht befördern. An nahezu jeder grüner Monstranz klebt eben immer auch ein wenig stinkende Wirklichkeit.

 

Übrigens: Wenn ich mit meinem Euro-6 Diesel zum Einkaufen in die Innenstadt fahre (was übrigens nur im Ausnahmefall vorkommt, da ich Fahrrad oder Handwagen bevorzuge), dann fahre ich rund 2 km (1 km hin, 1 km zurück). Sollte ich dieses - rein hypothetisch - zweimal die Woche machen, dann fahre ich also rund 200 km im Jahr. Wer einmal nach Mallorca fliegt, erzeugt  in seiner persönlichen CO2-Bilanz genauso viel CO2, wie ich mit meinem Auto nach rund 6000 km. Klartext: Wer einmal in den Club Med nach Las Palmas fliegt, handelt genauso umweltschädlich wie ich, wenn ich 30 Jahre lang zum Einkaufen in Bargteheide mein Auto nutze. 

 

Jedoch nach Ansicht von Frau Mac Arthur sind ich und mein Auto ja wohl das Hauptproblem ihres Weltuntergangs-Szenarios ... na dann: Halleluja!

 

 

In diesem Sinne

FREIHEIT, FAKTEN und FAIRNESS

 

Ihr Dirk H. Backen

Stadtvertreter, Freie Demokraten

 

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